Andersartige Texte lesen

Mein Blog ist zu html rübergezogen

Änderung Jimdo zu html
(Bild: Pixabay / geralt) - Klassische html-code-Programmierung

Wer meine typischen andersartigen Texte lesen möchte, ist bei diesem Blog-Beitrag nicht gut aufgehoben. Denn hierbei geht es eher um technische Inhalte. Dieser Text hat keine hohe Authentizität – oder vielleicht doch. Das kann der Leser am Ende oder schon grundsätzlich beim Weiterlesen für sich selbst entscheiden.

Danke, Jimdo, für die tolle Erfahrung!

Zuvor hatte ich meinen Blog auf Jimdo erstellt. Mir ging es vor 2 Jahren primär darum selbst eine Website zu erstellen. Webbaukästen sind heutzutage Gang und Gebe, was Websiteerstellung angeht. Kinderlicht kann wirklich jeder Auto-Normal-Verbraucher eine Webseite gestalten, doch was technisch dahintersteckt, bleibt abhanden (z.B. „Meta-Tags“, „Head-Tags“ oder auch „Inline-Elements“). Höchstwahrscheinlich ist in den Augen des durchschnittlichen Webseitenbesuchers mein selbstprogrammierter Weblog - von der Ästhetik her - nicht so schön. Zum Vergleich kann hier geklickt und ein Einblick in meine alte Jimdo-Seite vorgenommen werden.

Also warum programmiere ich meinen Blog nun Selbst?

Während meiner Schulung zum Online-Marketing-Manager, lernte ich in der ersten Phase wie man mit „html“ und „css“ eine eigene Website gestaltet. Das wollte ich schon immer mal können bzw. erlernen. Es war nie mein Plan zu signifikanten Aggregatoren zu gehören, sondern einfach nur einen eigenen Quelltext zu verfassen und somit authentisch eine simple Website zu gestalten. Tagesthemen im Webseitenmodul waren im Quelltext „Tags“ richtig zu setzen. Ein Quelltextbeispiel, das innerhalb der Unterrichts dargestellt wurde, hatte - meines Erachtens nach – eine gute Darstellungsgrundlage für einen Weblog. Zumindest war es für sehr Weblog-ähnlich. Also entwickelte ich mir selbst eine Art Blogeditor über „html“ bzw. einen Quelltext. Die Beiträge werden ganz simpel chronologisch aufgeführt und sollten nicht unbedingt für eine Verzettelung zulassen. Ob dieser selbstgeschriebene Weblog tauglich oder auch authentisch bei einer Blogparade wirkt, darf man sich zwar fragen dürfen, aber ob ich authentisch bei einer Blogparade sein oder die Netzwerke nutzen möchte, prüfe ich mal für mich selbst. Denn die meisten Betreiber von Weblogs haben vielmehr das Ziel Feedreader zu erreichen oder Leute zum Weiterlesen zu animieren, damit sie sich hauptsächlich finanziell bereichern und den Leser nicht unbedingt geistig. Allerdings ist das auch nur meine Ansicht. Meist sehe ich diese ganzen Weblogs innerhalb der Blogosphäre eher negativ.

Speziell Googlekomfort zu programmieren macht keinen Sinn!

Zudem muss ich zugeben, dass ich mir dadurch erhoffte, mich bei Google ganz hoch zu platzieren. Viele Firmen haben das Ziel bei Google ganz oben zu stehen und stellen deshalb SEO-Berater ein. Da dieses Ziel immer undefiniert und Google mittlerweile ein Modebegriff geworden ist, wird damit kaum Früchte tragen können. Google crawlt ohnehin die Webseiten im Netz und rankt mit seinem Algorithmus die Webseite. Aggregatoren leisten nicht zwangsläufig so gute Arbeit, dass Google Webseiten oder auch Weblogs hochrankt.

Ich hatte das Ziel bei dem Begriff „Blog“ ganz oben zu sein. Warum eigentlich? Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mich mit diesem Ziel nicht mehr identifizieren kann. Wenn es so sein sollte, würde ich Google dafür danken. Doch warum sollte ich auf Verderb und Gedeih Menschen dazu zu bringen, meine Texte zu lesen, wenn ich doch einfach nur für mich selbst schreiben will? Ich schriebe primär für mich, weil es mir Spaß macht. Wenn jemand meine Themen oder meinen Schreibstil nicht mag. Dann ist es halt so. Zwingen kann ich keinen dazu. Google wäre auch der falsche Kanal, um ich profilieren zu wollen. Vor kurzem stellte sich der Chefredakteur von ARD Kai Gniffke im Sendeformat „Sag mir es ins Gesicht“ zur Verfügung, wo sich beispielsweise auch ein Blogger zeigte und ihn gut gegen die Wand redete. Da hätte ich mich authentisch darstellen können und für Aufsehen erregen können.

Der Weblog von Christa Goede ist ein gutes Beispiel

Außerdem habe ich mich mal dann mal umgeschaut, wie die hochgerankten (privaten )Blogs gearbeitet haben. Christa Goede: Sie ist seit sechs Jahren Texterin und aktive Bloggerin. Zumindest hat sie mir das so in einem Kommentar geschrieben auf ihrem Blog geschrieben. Auf christagoede.de kann man verschiedene Arten von Texte auffinden. Sie spricht nicht wirklich meine Themen an, aber hinsichtlich des Suchmaschinenmarketings kann von ihr viel lernen. Dicht gefolgt wird sie von Sandra Holze, die auch schon zwischenzeitlich in den hinteren Seiten gerankt wurde, was nur verdeutlicht, dass Christa Goede in der Tat gute Arbeit geleistet.

Wie also soll ich dagegen ankommen?

Gar nicht. Zum einen muss ich mir selbst immer wieder vorhalten, dass ich einfach nur für mich und meine Themen schreiben und das zu meinem Beruf machen will, und zum andern müsste ich mindestens genauso intensiv wie die beiden Damen arbeiten, um so hoch gerankt zu werden, was gegen meine Ziele spricht.

Fazit

Durch meine Weiterbildung habe ich viel für mich lernen können. Vor allem auch im Bereich Online-Marketing, so sehr, dass ich tatsächlich eine beratende Funktion einnehmen könnte. Die erlernten html- und quelltext-Kenntnisse kann ich nun mittels dieses Weblogformates verfestigen und den meine Texte weiterhin veröffentlichen. Es ist eigentlich traurig, dass ich das Ziel hatte meine Texte zu vermarkten, da ich nicht unbedingt den Markt ansprechen will, sondern eher das kollektive Bewusstsein.